Land leitet Entfristungswelle an der JGU ein

Im Rahmen der rheinland-pfälzischen Hochschulinitiative werden an der Johannes Gutenberg Universität Mainz ab 2021 129 Stellen dauerhaft entfristet. Dies teilt der SPD-Landtagsabgeordnete Johannes Klomann mit. Eine entsprechende Zielvereinbarung haben Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf und der Präsident der Johannes Gutenberg Universität Mainz, Prof. Dr. Georg Krausch, heute in Mainz unterzeichnet. Zur Finanzierung der Entfristungen stellt das Land der Universität ab 2021 mindestens 19 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung. “Mit der Hochschulinitiative leitet die Landesregierung die größte Entfristungswelle an rheinland-pfälzischen Hochschulen ein, die es je gab. Die Johannes Gutenberg Universität erhält dadurch Planungssicherheit bis 2026 und wird die exzellente Qualität von Studium und Lehre weiter auf hohem Niveau fortsetzen können”, so Klomann, der auch hochschulpolitischer Sprecher seiner Fraktion im Landtag ist.

Mit der Hochschulinitiative für gutes Studium und gute Lehre setzt die Landesregierung den “Zukunftsvertrag Studium und Lehre stärken” von Bund und Ländern um. Dieser sieht die Entfristung des Hochschulpakts ab 2021 vor. Für Studium und Lehre wird das Land den Hochschulen ab 2021 jährlich 140 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Insgesamt können mit den Geldern 779 Stellen an rheinland-pfälzischen Hochschulen in Dauerstellen umgewandelt werden. Die Details der Mittel- und Stellenzuweisungen regeln Zielvereinbarungen mit den Hochschulen. “Die Arbeitsbedingungen für Beschäftigte an den Hochschulen  werden durch das Entfristungsprogramm nachhaltig verbessert. Das stärkt die Möglichkeiten zur Profilbildung und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der JGU. Auch für die anstehenden Aufgaben im Bereich der Digitalisierung von Forschung und Lehre ist die Gutenberg-Universität bestens gewappnet”, so Klomann.

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