Symbolbild: Informatik

Drei Mainzer Gymnasien werden Informatik-Profil-Schulen

Die Gymnasien Maria Ward, am Kurfürstlichen Schloss und Mainz-Oberstadt können ab dem kommenden Schuljahr als Informatik-Profil-Schulen starten. „Damit wird es ein zukunftsweisendes und in dieser Form bundesweit einzigartiges Angebot in Mainz geben. Ich gratuliere den drei Schulen zur erfolgreichen Bewerbung“, so der Mainzer SPD-Landtagsabgeordnete Johannes Klomann, der auch Mitglied im Bildungsausschuss des Landtags ist. „Mit diesem Erfolg wird auch die bereits in den Schulen geleistete Arbeit anerkannt. Digitalisierung ist ein zentrales Zukunftsthema. Die SPD-geführte Landesregierung zeigt mit dem neuen Angebot der Informatik-Profil-Schulen, dass Rheinland-Pfalz bei der digitalen Bildung eine bundesweite Vorreiterrolle einnimmt.“

Ab dem Schuljahr 2020/2021 startet das neue digitale Bildungsangebot landesweit an neun Realschulen plus, zwei Integrierten Gesamtschulen und zehn Gymnasien. Diese schulartübergreifende Konzeption ist bundesweit einzigartig. Schon in der Orientierungsstufe, ab Klasse 5, werden die Schülerinnen und Schüler in ihren digitalen Kompetenzen zielgerichtet gefördert – in informatischer Bildung, Robotik und auch in Medienkompetenz. Zusätzlich zum Informatik-Unterricht werden die Schulen auch Arbeitsgemeinschaften zur Digitalisierung anbieten. Die Qualifizierung und Fortbildung von Lehrkräften im Bereich Digitales wird gestärkt, und es werden schulübergreifende Netzwerke gebildet. Für die Organisation soll es an jeder Schule eine IPS-Koordinatorin oder einen IPS-Koordinator aus dem Lehrerkollegium geben, der eine Stundenentlastung erhält. Im Rahmen von Projekttagen sind Kooperationen mit Hochschulen vorgesehen. Das Land stellt allen Informatik-Profil-Schulen außerdem Notebooks zur Verfügung.

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