Klomann begrüßt Gesetz gegen Wohnraum-Zweckentfremdung

Der Neustadt-Ortsvorsteher und SPD-Landtagsabgeordnete Johannes Klomann begrüßt den heute von der Landesregierung beschlossenen Gesetzesentwurf gegen Zweckentfremdung von Wohnraum. Nachdem sollen die Städte und Gemeinden die Möglichkeit erhalten, dauerhafte Vermietungen von Privatwohnungen bei Airbnb oder anderen Online-Portalen zu unterbinden. Klomann dazu: „Niemand hat etwas dagegen, wenn jemand zwei Wochen im Urlaub ist und währenddessen seine Wohnung über Airbnb untervermietet. Problematisch wird es aber, wenn Wohnungen ausschließlich dafür genutzt werden und nicht mehr der Bevölkerung zum Wohnen zur Verfügung stehen. Ich bin froh, dass dem jetzt einen Riegel vorgeschoben werden soll.“

In diesem Zusammenhang fordert Klomann, dass es auch eine gesetzliche Regelung für Wohnungen mit dauerhaftem Leerstand geben muss. „Hamburg hat hier eine Vorbildfunktion“, macht Johannes Klomann deutlich, „dort können die Bezirksämter Häuser, die länger leerstehen, übernehmen, sie sanieren und der Bevölkerung als Wohnraum zur Verfügung stellen.“ Dies wäre auch für Mainz ein notwendiger und wichtiger Schritt.

One Response

  • Das hört sich gut an, und ich kann nur hoffen dass dieses Vorhaben Erfolg hat! Es ist unfassbar wie wenig bezahlbarer Wohnraum überhaupt zur Verfügung steht. Und das es viel zu wenige Wohnungen gibt für Sozial Schwache die öffentlich gefördert werden. Es gibt so viele Familien auch hier bei uns in Mainz die auf engstem Raum zusammen leben müssen, weil eine größere Wohnung einfach nicht mehr bezahlbar ist.

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