Klomann: Skandalöse Herangehensweise bei Fraport / Land Hessen muss wirksam handeln

Gestern hat der hessische Wirtschaftsminister Al-Wazir (Grüne) bekanntgegeben, dass nach einer Einigung mit Fraport und Airlines die sogenannten „Lärmobergrenzen“ mit sofortiger Wirkung Inkrafttreten werden.

Dazu erklärt der Mainzer SPD-Landtagsabgeordnete Johannes Klomann:

„Lärmobergrenzen mögen gut klingen. Was den lärmgeplagten Menschen in Mainz und Rheinhessen aber wirklich helfen würde, wäre eine Deckelung der Flugbewegungen. Skandalös ist die Herangehensweise der Fraport. Über Jahre hinweg wurde den Menschen versucht zu erklären, dass der Ausbau aufgrund zu erwartender höherer Flugbewegungen absolut notwendig sei. Da die Flugbewegungen nun nicht das erwartete Maß haben, zieht die Fraport jetzt die Billigflieger an Land, um die verfehlte Ausbauorgie zu rechtfertigen und den Menschen der Region mit noch mehr Lärm zu schaden. Das Land Hessen muss diesem Treiben einen Riegel vorschieben. Wie das von Zukunft Rhein-Main in Auftrag gegebene Rechtsgutachten beweist, ist das beabsichtigte Billigfliegerterminal unvereinbar mit dem Planfeststellungsbeschluss und sollte daher beerdigt werden.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.