Klomann: „Hohe Mietsteigerungen sind ein Unding“

Der SPD-Landtagsabgeordnete Johannes Klomann kritisiert die Mietsteigerungen um bis zu 100 Prozent, die den Mietern in der Martin-Luther-Straße aufgrund der energetischen Sanierung dort drohen. „Es kann nicht sein, dass günstiger Wohnraum mit einem Schlag in unbezahlbaren Wohnraum umgewandelt wird. Auch private Eigentümer haben eine moralisch-soziale Verpflichtung, die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum zu decken“, so Klomann. Wieder einmal zeige sich, welche katastrophalen Auswirkungen der in den zurückliegenden Jahrzehnten erfolgte Rückzug des Staates aus dem sozialen Wohnungsbau hat. Umso notwendiger sei es nun, bezahlbare Wohnungen bereit zu stellen.

Die privaten Wohnungsunternehmen seien jedoch nicht aus der Verantwortung zu entlassen. Klomann appelliert an das Unternehmen, den Prozentsatz weiter zu. „Auf Bundesebene wird darüber diskutiert, bei energetischen Modernisierungen die Mieter künftig weniger zu belasten als dies zurzeit der Fall ist. D.h. statt maximal elf könnten künftig nur noch maximal acht Prozent der energetischen Sanierungskosten auf die Mieterschaft umgelegt werden. Der Appell, der sich an die Baugrund am Sömmerringplatz gerichtet hat, richtet sich auch an die Vonovia: Leisten Sie Ihren Beitrag für ein sozial gerechtes Mainz und senken Sie von sich aus den Prozentsatz ab!“, fordert Klomann.

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