Klomann zu Terminal 3: Minderung der Lebensqualität in Kauf genommen

Klomann zu Terminal 3: Minderung der Lebensqualität in Kauf genommen

Der Mainzer SPD-Landtagsabgeordnete Johannes Klomann kritisiert die Entscheidung der Fraport, das Terminal 3 zu bauen – und das trotz erheblicher Bedenken seitens der vom Fluglärm betroffenen Menschen. „Leider hat die schwarz-grüne Regierung in Hessen nicht die entsprechenden Konsequenzen aus den Prognosen der Passagierzahlen gezogen und den Bau gestoppt. Damit nehmen sie in Kauf, dass die Lebensqualität und die Gesundheit der Menschen im Rhein-Main-Gebiet erheblich gemindert wird“, macht Klomann deutlich.

Unterstrichen werde der ohnehin schon magere Einsatz Hessens durch den Vorschlag, Lärmpausen einzurichten. „Der Begriff Lärmpause klingt gut, ist aber Augenwischerei, denn er bedeutet die Verschiebung und damit Massierung von Flugbewegungen auf eine statt zwei Endanflugroute. Temporär mehr Ruhe, um temporär mehr Lärm zu haben, das kann nicht ernsthaft als Lösung verkauft werden“, meint Klomann.

Überdies sei es wichtig, dass Rheinland-Pfalz und die betroffenen Kommunen endlich ein Mitspracherecht bei der Festlegung von Flugrouten haben. „Dass Mainz und die rheinhessischen Gemeinden über solch wichtige Fragen nicht miteinscheiden können, ist ein Unding und passt nicht in eine Zeit, in der Bürgerbeteiligung groß geschrieben wird“, so Klomann abschließend.

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